Quiche Mariette
Zutaten:
- Blätterteig (fertig aus dem Supermarkt des Vertrauens)
- Topfen
- Schafskäse
- etwas Milch
- Schinken oder Speck
- Lauch
- Zwiebel
- 3 Eier
Blätterteig in einer ofenfesten Form auslegen und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Teig KOMPLETT mit Alufolie bedecken (sonst wird er schwarz…und wer den Teig dann auch wirklich samt Quicheinhalt aus der Form wieder rausbekommen möchte, sollte die Form zuerst vielleicht buttern…nur so als try-and-error-Hinweis). Auf die Folie kommt dann etwas ofenfestes zum beschweren (ich hab zB Gabeln verwendet), damit der Teig nicht zu sehr aufgeht. Bei 250 Grad im Bachrohr ca 12 Minuten vorbacken.
Während der Teig vorbäckt Zwiebel, Lauch und Schinken kleinschneiden und in einer Pfanne etwas anbraten (das geht in beschichteten Pfannen durchaus auch ohne Fett). Topfen und Schafskäse verrühren und etwas Milch dazugeben, damit es cremiger wird. Eier aufschlagen und unterrühren, ebenso das Lauch-Zwiebel-Schnikengemisch. Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken und in die Form mit dem vorgebackenen Teig füllen (BITTE die Alufolie vorher ENTFERNEN!!!). Das ganze wieder ins Rohr und gute 35 Minuten backen lassen. Ich würde empfehlen die Quiche erneut mit Alufolie abzudecken, einfach damit der vorgebackene Teig nicht anbrennt…auch so ein try-and-error-Hinwes ;)
Bon Appetit!
wofür die uni geld ausgibt…und was ich davon halte.
folgendes email fand sich heute in meinem postfach…
Liebe Bachelor-Absolventin, lieber Bachelor-Absolvent,
Sie haben vor kurzem an der Universität Wien erfolgreich den akademischen Grad Bachelor erworben, dazu wollen wir Ihnen herzlich gratulieren! Wir sind nun auf der Suche nach Personen, die mit diesem Abschluss den Weg in das „reguläre“ Berufsleben angetreten haben und die beim ersten „Bachelor Day“ über ihre Erfahrungen berichten möchten. – Wie gestaltete sich die Arbeitssuche als „Bachelor“? – Wie bewährt sich der Bachelor in der Berufspraxis? Der „Bachelor Day“ findet am Mittwoch, dem 13. April 2011 an der Universität Wien statt. Unter www.uniport.at/BAday finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung. Hätten Sie Interesse, beim ersten „Bachelor Day“ kurz über Ihre Erfahrungen zu berichten (beim Podium, Beginn 18.30 Uhr)? Dann schicken Sie bitte ein kurzes Mail an ingeborg.sickinger@univie.ac.at und wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Wir freuen uns von Ihnen zu hören! Herzliche Grüße Ingeborg Sickinger (Alumniverband der Universität Wien) Nino Tomaschek (Postgraduate Center der Universität Wien) Bernhard Wundsam (UNIPORT Karriereservice der Universität Wien)
ich würde gerne einen vortrag halten, der würde wahrscheinlich so aussehen:
punkt 1: meine lieben, ich hab bereits vor ÜBER EINEM JAHR meinen abschluss an der uni gemacht. das war super schwer, und alles hat super lange gedauert. und beihilfe hab ich deswegen auch nicht bekommen. meine schuld wars aber nicht.
punkt 2: hm, ja, wie läuft das denn so mit dem “bätschelor” im berufsleben…
- zitat a: “sie haben WAS für einen abschluss?”
- zitat b: “bätschelor…was ist denn das?”
- zitat c: “das heißt, sie haben also nicht fertig studiert…”
- zitat d: “ok, wir stellen sie ein. aber sie haben ja keinen *echten* abschluss, daher können wir sie auch nicht so bezahlen, wie jemanden mit einem magister”
vielleicht sollte die uni wien nicht bei den studenten ansetzen, um den bätschelor zu promoten. die wissen nämlich, was das ist. vielmehr wäre es sinnvoll, in die unternehmen reinzugehen und denen klarzumachen, dass leute, die von der uni kommen, prinzipiell keine echten lebenserfahrungen besitzen und man sie sowieso alle anlernen muss. ob das jetzt ein herr bätschelor oder eine frau magistra ist.
brizzle dizzle
Eva und ich mussten unseren geplaneten Trip also abbrechen. Wie es dazu gekommen ist? Gute Frage.
Alles fing mit den monsoonartigen Regenfällen am Morgen des 24. Dezembers an. Diese wollten einfach nicht mehr aufhören. Bis gestern (dem 29.12.) hat es also durchgeregnet. Und obwohl Eva und ich am Anfang noch zuversichtlich waren und auf Besserung hofften, mussten wir uns spätestens in Noosa eingestehen, dass es einfach nicht mehr ging. Es ging psychisch nicht mehr, es ging von unserem kleinen Frido-Auto nicht mehr (bitte hier klicken, Eva hat das sehr schön fesgehalten) und auch ganz offiziell ging es nicht mehr – weil nämlich diverse Orte weiter nördlich, die auf unsere Durchzugsstrecke gelegen waren, durch Überschwemmungen von der Aussenwelt abgeschnitten waren. Das Wasser stand uns also Buchstäblich bis zum Hals als wir beschlossen, kehrt zu machen und nach Brisbane zurückzufahren. (Wen es interessiert, wie hoch das Wasser denn wirklich war, der kann sich hier ein Foto ansehen.)
So sind wir nun also wieder in Brizzie, welches, nun ja, mehr oder weniger das Innsbruck von Australien ist. Wie wir darauf kommen? Der CBD ist in etwa so groß wie die Innsbrucker Innenstadt, man kann also wirklich alles bequem zu Fuß erreichen. Außerdem ist außerhalb des CBD auch total tote Hose, die Geschäfte machen alle um fünf zu (ein kleines Problem, denn außer shoppen steppt hier nicht wirklich der Bär) und fünf Uhr ist dann auch in etwa die Uhrzeit, in der Eva und ich uns auf den Heimweg machen müssen. Wieso? Weil die Stadt dann nämlich ganz ganz seltsame Leute ausspuckt. Echt. So richtig komisch. Und dann fühlen sich Eva und ich nicht mehr ganz so wohl da draußen.
Hm. Ja. Jetzt sitzen wir also hier, und das noch bis zum nächsten Jahr. Am Nachmittag des 1.1. gehts für mich dann nämlich wieder zurück nach Melbourne und Eva hat ihren Flug nach Neuseeland umgebucht und wird auch schon einige Tage eher in Auckland ankommen. So ist das. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit mit (wie oben erwähnt) shoppen (aber hauptsächlich Schnäppchen, keine Sorge), people-watching und heute – erstmalig während dieses Australienaufenthalts – mit sonneliegen und poolschwimmen. Heute ist nämlich der erste heiße und strahlendschöne Tag seit meiner Ankunft hier. Wer Australien im Sommer kennt, weiß, wie seltsam sich das anhört.
Damit beschließe ich das heutige Update auch erstmal und melde mich später – versprochen – mit den besten Anekdoten der bisherigen Reise wieder. Als kleiner Vorgeschmack: es geht um Deutsche, Schweizer und ums autofahren :)